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Projekte für die
Müllmenschen in Kairo
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Initiatorin war die französische Ordensschwester Emmanuelle, die bis zu ihrer Pensionierung an einer höheren Schule für wohlhabende Schülerinnen gearbeitet hatte, aber hier eine neue Aufgabe fand. Zum Zentrum gehören inzwischen mehrere Einrichtungen und Projekte:
Inzwischen (2009) konnte - u.a. mit Hilfe unseres Vereins - eine zweite Sozialstation direkt am Arbeitsplatz der Müllsammler errichtet werden. Sie beherbergt eine Ambulanz und Klassenräume für Kurse und Nachhilfe.
Der Verein hat darüber hinaus Anfang 2010 ein Projekt finanziert, mit dem Frauen des Viertels zu Friseurinnen ausgebildet werden und so zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen können. In sechs Kursen von je zwei Monaten Dauer werden insgesamt 60 Frauen ausgebildet (Gesamtkosten für Material und Lehrkräfte: € 7.000,-). Nächstes Ziel ist die Finanzierung eines ähnlichen Projektes für Näherinnen (Gesamtkosten für Maschinen und Lehrkräfte: € 25.000,-). Außerdem ist die Errichtung eines Frauenhauses geplant. Fernziel und Traum der Schwestern ist die Errichtung einer zweiten Schule, denn bisher besuchen noch immer mehrere Tausend Kinder des Viertels keine Schule. "Ihr Traum ist unser Traum geworden." |
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