Projekte für die Müllmenschen in Kairo

 

Initiatorin war die französische Ordensschwester Emmanuelle, die bis zu ihrer Pensionierung an einer höheren Schule für wohlhabende Schülerinnen gearbeitet hatte, aber hier eine neue Aufgabe fand.

Zum Zentrum gehören inzwischen mehrere Einrichtungen und Projekte:

  • Kindergarten
  • Mahaba-Schule (für ca. 1.800 Schüler)
  • Nachhilfegruppen
  • Alphabetisierungsgruppen
  • Seeds of Hope Center (für Behinderte)
  • Sozialstation
  • Krankenhaus
  • Altenheim

Inzwischen (2009) konnte - u.a. mit Hilfe unseres Vereins - eine zweite Sozialstation direkt am Arbeitsplatz der Müllsammler errichtet werden. Sie beherbergt eine Ambulanz und Klassenräume für Kurse und Nachhilfe.


Die Sozialstation von außen.

Der Verein hat darüber hinaus Anfang 2010 ein Projekt finanziert, mit dem Frauen des Viertels zu Friseurinnen ausgebildet werden und so zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen können. In sechs Kursen von je zwei Monaten Dauer werden insgesamt 60 Frauen ausgebildet (Gesamtkosten für Material und Lehrkräfte: € 7.000).


Mit Hilfe des Vereins ausgebildete Friseurin am Arbeitsplatz.

Für 2012 ist die Errichtung eines Frauen- und Waisenhauses geplant. Bedingt durch die Situation im Viertel (Zuzug von Kleinfamilien aus Oberägypten ohne Perspektive, wirtschaftliche Not und dadurch bedingte Drogenproblematik etc.) gibt es auch in Ezbet el-Nakhl vermehrt Gewalt gegen Frauen und elternlose Kinder. Für sie wollen die Schwestern auf einem Grundstück, das ihnen bereits gehört, eine Anlaufstelle errichten (Gesamtkosten für den Bau des Erdgeschosses: € 42.000).


Bauplatz des Frauen- und Waisenhauses

Fernziel und Traum der Schwestern ist die Errichtung einer zweiten Schule, denn bisher besuchen noch immer mehrere Tausend Kinder des Viertels keine Schule.

"Ihr Traum ist unser Traum geworden."

 


Übergabe einer Marienikone an die Vorsitzende der Müll-Menschen-Hilfe e.V.